Aktiv älter werden im Landkreis Freising

– 24 – Wissenswertes zum Thema Gesundheit Jedes Jahr sterben weltweit 16Millio- nen Menschen vor dem 70. Lebens- jahr an vermeidbaren Zivilisations- krankheiten. „Das muss nicht sein“, meint Altersforscher und Universi- tätsprofessor Sven Voelpel, „wenn wir uns alle mehr der Frage, was ist das eigentlich – Gesundheit“ zuwen- den und einige wichtige Faktoren be- herzigen, die uns länger fit, gesund und jung leben lassen. Voelpel sagt uns in seinem Buch „Die Jungbrun- nenformel„ (Rowohltverlag) wie wir bis ins hohe Alter gesund bleiben und was wir für unsere körperliche und geistige Gesundheit tun können und wie wir Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt, Diabetes, Atemwegser- krankungen und Krebs vorbeugen können. Sieben Faktoren spielen dabei eine entscheidende Rolle: Einstellung, Er- nährung, Bewegung, Schlaf, Atmung, Entspannung und – ganz wichtig – soziale Interaktion. Am wichtigsten: Die richtige Einstellung Schreiben Sie jeden Abend drei Dinge auf für die Sie dankbar sind. Sie wer- den staunen, wie sie Ihr „Dankbar- keitsbuch“ glücklich macht. Zeit für Pausen: Im Stress-Alltag sparen wir oft an den wichtigen Pausen. Körper und Seele brauchen aber Ruhephasen um Überlastung und Schädigungen vorzubeugen. Körperhaltung kontrollieren Immer mal wieder auf die Haltung achten. Ziehen Sie regelmäßig die Schultern nach hinten, strecken Sie den Rücken. Veränderungen in der Haltungwirkenwieder auf die Psyche. Auf den Körper hören: Wie oft trinken wir erst, wenn uns der Durst überfällt, wie oft bleiben wir vor dem PC, obwohl die Augen trä- nen? Hören wir unseremKörper wie- der zu! Er wird es uns danken. Einstellungen erkennen: Ehrliche Bestandsaufnahmen sind am Anfang sehr wichtig: Wie denke ich über mich? Was glaube ich? Nur so können wir entscheiden:Was wollen wir verbessern? Werden wir konkret! Je genauer wir Ziele definieren, des- to einfacher erreichen wir sie. „Ich will gesünder leben“, ist Überforde- rung pur. Ein Ziel muss spezifisch sein, damit es erreichbar wird: Zum Bei- spiel „Ab heute will ich jede Woche zweimal eine Stunde schwimmen ge- hen“. Das ist messbar, attraktiv und realistisch. Geduld und Routinen! Alte Gewohnheiten aufzugeben braucht Zeit. Entwickeln Sie Routinen und geben Sie sich dadurch Zeit für positive Entwicklungen. Nicht rosten! Alle Fachleute sagen: Das Sportmini- mum liegt bei 30 Minuten. Dreimal proWoche! So aktivieren Sie die Blut- zuckerbremse; sogar Diabetes melli- tus Typ II wird vorgebeugt. Schlafen wir uns gesund! Die richtige Temperatur: Das Schlaf- zimmer sollte eher kühl sein. Empfoh- len werden knapp unter 20 Grad. Vor dem Schlafen gut lüften bringt ge- nug frische Luft auch für zwei Perso- nen. Pollenschutzgitter helfen Aller- gene auszusperren. Her mit der richtigen Matratze! Ma- tratze und Lattenrost sollten mit Be- dacht ausgewählt und hochwertig sein. Worauf Sie gut liegen hängt von der Größe, Gewicht und persönlichen Das Rezept für die ewige Jugend Die Wunderformel: Sieben Elemente für ein langes & gesundes Leben

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